Ein heißer und kalter Traum

Frittiertes Eis

Eis frittieren – geht das überhaupt? Zwar hat Eis die Eigenschaft, auf dem Teller oder in der Waffel sehr schnell dahin zu schmelzen, doch es gibt natürlich ein Mittel, um Eis und Hitze zu vereinen, wenn man es sachgerecht anstellt.

Herkunft

Zunächst ein kurzer Blick ins Geschichtsbuch der Methode, Eis zu frittieren. Es gibt zwei Versionen darüber, wo man erstmals ein derart ungewöhnliches Dessert angeboten hat. Die einen sagen, dies sei bei der Weltausstellung 1893 in Chicago passiert, die anderen schreiben das Rezept einem Speiseeisunternehmen aus Philadelphia zu. Tatsache ist aber wohl, dass die Idee aus dem asiatisch-polynesischen Raum stammt.

Zubereitung

Probieren wir es bei einem Rezept, in dem gebackenes Eis und Kokosflocken eine große Rolle spielen. Man benötigt dazu vier Kugeln Vanille-Eis, drei Eier, eine ganze Menge Kokosraspeln, gutes Fett zum Frittieren, einen Hauch Minze und Sahne. Zunächst trennt man die Eier, da nur das Eiweiß benötigt wird. Die vier Kugeln Vanille-Eis sollten aus dem Eisfach des Kühlschranks kommen, da ihre Konsistenz zur Verarbeitung unbedingt einer gewissen Härte bedarf. Man wendet dann diese Kugeln im Eiweiß und wälzt sie dann vorsichtig in Kokosraspeln. Auf einem Blech liegend übernachten dann die Kugeln noch einmal im Tiefkühlfach. Am Tag darauf wiederholt man das Wenden des Eises in den Kokosraspeln und lässt die Kugeln noch einmal ein paar Stunden frieren.

Servieren

Wenn sich die Gäste eingefunden haben, legt man die Kugeln in eine Fritteuse und lässt sie bei 150 Grad etwa drei Minuten backen. Den richtigen Zeitpunkt kann man nicht verfehlen, denn die Kokosflocken sollten eine leckere bräunliche Färbung angenommen haben. Anschließend nimmt man die Kugeln heraus, garniert das „heiße“ Eis mit Puderzucker und Sahne und verschönt dies alles auf dem Teller mit einem Blättchen Minze und eventuell mit einer Himbeermark oder mit einem Kiwischaum. Übrigens: Wer in seiner Küche nicht über eine Fritteuse verfügt, der sollte sich nach einem geeigneten Topf umschauen und den so weit mit Fett füllen, dass die Eiskugeln darin „tanzen“ können. Wichtig ist dann nur, dass die Temperatur stimmt. 150 Grad sollten es schon sein.

Ein Kommentar

  1. Velvet sagt:

    Hey, that’s the gratsete! So with ll this brain power AWHFY?

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